Weltoffen und heimatverbunden

Die jüngste Kulturregion Nordrhein-Westfalens ist Knotenpunkt, Kreuzung und Durchgangsstation entlang von Ruhr, Lippe und Hellweg, eine der ältesten Heer- und Handelsstraßen Europas. In diesem Raum begegnen sich schon sehr lange die unterschiedlichsten Kulturen des heutigen Europas.

Selten findet man so unterschiedliche Landschaftsbilder und eine Vielzahl dezentraler Stadtstrukturen so nah beieinander. Die Region ist Drehscheibe zwischen der Metropole Ruhr und den Wirtschaftsräumen in West, Ost, Nord und Süd, ein bedeutender Logistikstandort in Nordrhein-Westfalen und Sitz zukunftsorientierter Wirtschaft.
In den Kreisen Soest und Unna, den Städten Hamm, Ahlen und Drensteinfurt besteht eine solide kulturelle Infrastruktur, die sich auch als offener Aktionsraum anbietet: neben vielem Anderen z. B. das einzigartige Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, das Gustav-Lübcke-Museum Hamm, das Kunstmuseum Ahlen und auch die beiden Gastspieltheater in Hamm und Lünen oder soziokulturelle Zentren wie der Alte Schlachthof Soest oder die Lindenbrauerei Unna.
Daneben machen überregional ausstrahlende Festivals wie Europas größtes internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“, das Jazzfest „Take Five“, der vielseitige „Celloherbst“, der „KlassikSommer Hamm“ oder das internationale Kindertheaterfestival „hellwach“ den Hellweg
zum kulturellen Anziehungspunkt.
Einzelkünstlerinnen und Einzelkünstler, freie Theater-, Musik- und Tanzensembles ­bilden den Humus einer quicklebendigen Kulturszene. Hierbei hat die kulturelle Bildung einen hohen Stellenwert; das zeigen die aktiven Jugendkunstschulen und auch das mehrfach preisgekrönte HELIOS Theater Hamm.

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